CHECKLISTE FÜR DEN TODESFALL

Der/die Angehörige verstirbt Zuhause

Zuhause im Kreise der Familie zu versterben ist der Wunsch vieler Menschen. Wenn ein Todesfall nun eintritt und ein(e)  Angehörige(r) zu Hause verstirbt, muss umgehend der zuständige Hausarzt informiert werden. Für den Fall, dass Wochenende ist, kann man natürlich auch den Notarzt kontaktieren.  Der Hausarzt oder auch der Bestatter organisiert dann die Totenbeschau. Vor der Totenbeschau darf an der Verstorbenen/dem Verstorbenen keine Veränderung (auch kein Umkleiden) vorgenommen werden.

Im Anschluss daran kommt es zur Ausstellung des Totenbeschaubefundes. Erst dann dürfen wir uns um die Abholung des Leichnams kümmern.

Der/die Angehörige verstirbt im Krankenhaus oder Pflegeheim

Für den Fall, dass ein Mensch im Krankenhaus verstirbt, geschieht die offizielle Feststellung des Todes durch die anwesenden Ärzte. Daraufhin stellen die dafür zuständigen Behörden den Totenbeschauschein aus. Die Leitung des Krankenhauses oder Heimes ist verpflichtet, den Todesfall beim Standesamt anzuzeigen und den Totenbeschauschein an dieses weiterzuleiten. Diese Aufgabe kann allerdings auch der Bestatter übernehmen.

Die Angehörigen werden vom Krankenhaus oder Heim umgehend über den Todesfall informiert, damit sie den/die Verstorbene(n) auf Wunsch sehen und die persönlichen Sachen abholen können. Sie können uns in diesem Fall auch gleich kontaktieren, damit wir alle weiteren Schritte in die Wege leiten und die Bestattung mit Ihnen planen können.

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Der/die Angehörige verstirbt in der Öffentlichkeit

Für den Fall, dass ein(e) Angehörige(r )in der Öffentlichkeit verstirbt, werden Sie von der zuständigen Sicherheitsbehörde verständigt. Sollten Sie selbst beim Eintritt des Todes anwesend sein, verständigen Sie sofort den Notruf. Es ist empfehlenswert, schnellstmöglich Kontakt zu einem Bestatter aufzunehmen, um die Beerdigung zu planen.

An öffentlichen Orten Verstorbene werden zunächst in die örtliche Leichenhalle gebracht, von wo aus der Bestatter sie abholen kann. Nur wenn eine Anordnung einer Obduktion erfolgt, weil die Todesursache unklar ist, kann die Freigabe der Leiche noch ein paar Tage Zeit in Anspruch nehmen.

Wichtige Punkte im Sterbefall:
  • Bestattungsinstitut informieren
  • Bereitstellung der Dokumente (Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Heiratsurkunde (Sterbeurkunde des Ehepartners), Foto der/des Verstorbenen
  • Einbettung in den Sarg (wollen Angehörige dabei sein, Kleidung bereithalten, falls gewünscht)
  • Aufbahrung (falls gewünscht)
  • Hilfe bei der Auswahl von Begräbnisart, Sarg, Urne, und Grabstätte (falls Grabstätte vorhanden, Grabnummer eruieren/Gemeinde, Steinmetz wegen Inschrift/Abtragung)
  • Planung der Traueranzeige und Trauerfeier
  • Bestellung von Träger, Priester und Trauerredner
  • Organisation von Grabschmuck, Trauermusik, Blumengebinde, Leichenschmaus
  • Behördenwege (wird durch Bestatter erledigt)
    Meldung und Beurkundung beim zuständigen Standesamt
  • evtl. Antrag Witwen/er-Pension
  • Beantragung von Überbrückungsgeld
  • Ab- oder Ummeldungen: Telefon, Strom/Wasser, Internet, Abos, Vereinsmitgliedschaften, Gemeindeabgaben, Versicherungen, Auto/Moped
  • Hilfe bei der Auszahlung von Versicherungsleistungen aus der Sterbekasse

CORONA-Virus und Bestattungswesen

Allgemeines | aktuelle Situation

Im Moment gibt es keine einschränkenden Corona Regeln für Beerdigungen. Wir empfehlen jedoch weiterhin die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.

weiterführende links

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Vielfältige Methoden

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